Nachdenken über Cybermobbing – Theater im Klassenzimmer

Am Freitag, den 05.04.2019 in der 3./4. Stunde haben wir ein Klassenzimmerstück des Theaters der Altmark gesehen (allerdings ohne anfangs zu wissen, dass es sich um eines handelt). Das Ganze hat sich im Englisch-Raum am Geschwister-Scholl-Gymnasium Gardelegen abgespielt. Dominik Stein (gespielt von Dimitrij Breuer) kommt als Kriminalpolizist aufgebracht in den Raum. Er stellt sich vor und erzählt uns, was er in seinem Polizei-Alltag macht. Er beschäftigt sich mit Datendiebstählen und mit dem Thema Cyber-Mobbing. Er erzählt uns von einer Viktoria, ihre Freunde würden sie auch „Vicky“ nennen. Danach zeigt er uns ein Foto von ihr. Eigentlich finden wir, dass sie wie ein normales Mädchen aussieht.

Die 14-Jährige war mit ihrer Familie umgezogen und in ihrer neuen Klasse nicht gerade herzlich empfangen worden. So eine Reaktion war sie nicht gewöhnt, denn ich ihrer alten Klasse gehörte sie zu den „Coolen“. Sie gehörte dort hauptsächlich zu den Coolen, weil sie ca. 400 Follower auf Facebook hatte. Sie war dort sehr aktiv, hat Bilder hochgeladen und Storys gemacht. Immer, wenn sie beneidet wurde, hat sie gesagt, dass sie es sich erarbeitet hat. Ihr Mottos waren „Das habe ich mir verdient“, „face to face“ und das lässige „Victory-Zeichen“.

Es stand ein Schüleraustausch bevor, die, die am besten abgeschnitten hatten, durften mitfahren. Vicky wollte unbedingt teilnehmen, sie musste jedoch mit Larissa zusammenarbeiten, welche die „Coolste“ war. Larissa trug zu dem Plakat nicht viel bei. Vicky war sehr sauer auf sie, aber es ging kein Weg daran vorbei, sie wollte mit. Nachdem sie alles alleine gemacht hatte, stand fest, sie durfte mit. Auf dem Weg nach England wurde im Bus über sie gelästert, deshalb hat sie sich zu Lukas gesetzt. Die Mädchen kicherten währenddessen weiter und Vicky setzte sich auf den Schoß von Lukas. „Die beiden haben sich wohl etwas besser verstanden“, sagt Dominik Stein. Vicky verbrachte den Rest der Fahrt auf dem Schoß von Lukas und hörte Musik.

Nachdem sie bei ihren Gastfamilien angekommen waren, unternahmen sie jeden Tag etwas. Sie waren zum Beispiel auf der Themse. Vicky und Lukas waren natürlich immer zusammen unterwegs. An ihrem letzten Abend wurde eine Party geschmissen. Alle aus der englischen Schule waren dort anwesend. Sie stand an der Bar und wurde mal wieder ausgelacht. Sie hatte sich vorgenommen, nicht zu viel zu trinken. John, einer der englischen Schule, stellte sich neben sie und lud sie auf ein Bier ein. Als das passierte, fasste er Vicky an. Daraufhin lief sie weg. Es wurden Fotos gemacht und diese auf einem Fake-Profil hochgeladen. Auch Bilder von ihr und Lukas wurden hochgeladen, immer mit dem lässigen „Victory-Zeichen“.

Als Vicky wieder in Deutschland war, ging sie auch wieder zur Schule. Eines Tages nach dem Sportunterricht wollte sie sich umziehen, jedoch waren ihre Sachen nicht da. Sie suchte auf der Toilette danach, wo ihre Klassenkameraden warteten. Sie zogen ihr die Sportkleidung aus und verlangten, dass sie sagen solle, dass sie es mit jedem für einen Euro mache. Sie weigerte sich, dies zu sagen, daraufhin wurde sie mit einem Fahrradschloss geschlagen. Als das passierte, sprach sie es aus und das Video wurde hochgeladen. Als Vicky daraufhin versuchte, sich das Leben zu nehmen, fand Dominik Stein seine Schwester gerade noch rechtzeitig.

Schließlich teilt er uns mit, dass sie nächste Woche in unsere Klasse komme, und wir sind alle sprachlos und überrascht. Einige glauben die Geschichte, andere können sich denken, dass sie nicht real ist. Aber auch wenn sie nur gespielt ist, haben wir uns sehr in hineinversetzt gefühlt.

 

Jannik Damm und Jesper Hagen Geiß, 8b

 

Selbst geschriebene Gedichte

Die Klasse 5a hat am 21.01.2019 Gedichte selbst geschrieben.
Dafür durften wir uns eigene Themen aussuchen z.B.: der Frühling; Freunde; Tiere;... und noch vieles mehr. Sonst haben wir immer die Gedichte von anderen Dichtern vorgetragen. Aber diesmal war alles anders. Wir konnten unsere selbst geschriebenen Gedichte vorstellen. Das war ein ganz anderes Gefühl.
Hier haben wir ein paar schöne Beispiele für euch herausgesucht:

 

Geschrieben von Benjamin & Sabrina.

Das Schauspiel

Am 26.3.2019 wurde uns das Stück „Mein Sommer mit Mucks“ vorgespielt von der Schauspielerin Caroline Pischel (Theater der Altmark). In dem Stück geht es um die Freundschaft der Einzelgängerin Zonja mit Z und dem rätselhaften Jungen Mucks (Fabian) und dessen Probleme zu Hause.
Die Schüler aus der 5a fanden das Stück sehr unterhaltsam und man konnte sich gut in die Rollen hineinversetzen und mitfühlen. Das Ganze wurde mit Betonung und viel Gefühl aufgeführt.
Hier ein paar Meinungen:
„Die Schauspielerin hat ihre Rolle sehr gut gespielt.“
„Es war ein sehr schönes Stück.“
„Das Stück war sehr ausführlich und schön.“
„Es war toll.“
„Die Schauspielerin konnte sehr gut die Sprache verändern und in die Rolle anderer Menschen schlüpfen.“
„Es war spannend zuzuschauen und aufregend.“
„Es war sehr cool“
„Es war schön und es war etwas anders, es war kein normales Theaterstück, ich fand es besonders“
Dieser Text wurde geschrieben von Lea Leigh-Ann Müller und Jenna Marquardt


Vielen Dank fürs Lesen und viele Grüße wünscht Ihnen die 5a

Eine etwas andere Deutschstunde voller Fabeln und Balladen

Am 31. Januar 2017 kam die Künstlergruppe Rose und Georgi aus Berlin in unser Gymnasium. Die Aufführung fand in der Aula statt. Für die 6. Klassen war das Thema Fabeln vorbereitet. Sie führten „Der Ochse auf der Löwenhochzeit“ auf und noch vieles mehr. Für die 7. Klassen wurden Balladen aufgeführt   z. B. „Der Handstand auf der Loreley“. Die Musik spielte dabei eine besondere Rolle. Meist wurden die Texte von Detlev Rose gesungen und musikalisch von Christian Georgi begleitet. Es war eine gelungene Aufführung!

Juli und Alina Ondraczek, Klasse 7c

 

Hervorzuheben ist noch, dass die Veranstaltung vom Förderverein der Schule mit 240 € unterstützt wurde!

 

„Der Richter und sein Henker“ in der Klasse 10c

Die Schüler der Klasse 10c lasen im Rahmen des Deutschunterrichts in diesem Jahr den Kriminalroman „Der Richter und sein Henker“ von Friedrich Dürrenmatt.
Da sie sehr viel Interesse und Spaß am Lesen des Buches zeigten, beschlossen sie etwas Kreatives zu diesem Roman zu gestalten.
Über mehrere Unterrichtsstunden hinweg arbeiteten die Schüler mit viel Fleiß und Interesse an ihren Projekten, somit entstanden dann nach viel Anstrengung sehr gute Ergebnisse, darunter waren ein Kurzfilm, eine Fotogeschichte und verschiedene Zeitungsartikel.
An dieser Stelle möchten wir die Ergebnisse nun gern präsentieren. Vielleicht können wir euch dazu anregen, das Buch auch zu lesen.


Josi, Lena, Laura und Pauline schrieben einen Zeitungsartikel über den Mord an U. Schmied. Dieser sah den Zeitungen von heute täuschend ähnlich.
Dazu gestalteten sie eine Titelseite im Design einer regionalen Tageszeitung.


Zeitung 1 und Zeitung 2


Bogdan, Franz und Justin gestalteten das Cover eines Satiremagazins und überzeugtem mit einem ironischen Leitartikel sowie mit einem Comic zum Mordfall.


- Satirezeitung


Emily, Jonas, Hannes und Luisa gestalteten eine Collage, die den Handlungsstrang des Romans anhand von Fotografien wiedergibt.


   collage.jpg


Johanna, Kristin und Jeremias drehten zum Mord an Ulrich Schmied einen sehr professionellen Film, den wir in der Stunde der Präsentation mit sehr viel Erstaunen ansahen.
In den Gastrollen spielten Hannah Ritzmann und Til Maihorn.

 

Hier der direkte Link zum Video.

Ein Beitrag von Konrad Becker




Datenschutzerklärung