Unsere Fachschaft stellt sich vor:

Als Geschichtslehrer sehen wir uns weniger als Vermittler „toten Wissens“, weshalb die Schüler*innen beispielsweise nicht bloß Jahreszahlen auswendig lernen sollen. Stattdessen geht es uns um die Ausbildung eines Bewusstseins von Geschichte, denn „[f]ür ein gegenwartsbezogenes und zukunftsorientiertes Urteilen und Handeln in demokratischer Absicht ist Geschichtsbewusstsein unerlässlich.“ (Rahmenrichtlinien Geschichte Gymnasium 5-12) Deshalb nehmen wir im Geschichtsunterricht nicht nur die Vergangenheit in den Blick, sondern richten den Fokus unserer Lernenden auch auf die Gegenwart und die Zukunft, insofern, dass wir sie befähigen wollen, „historisches Wissen zum Verständnis von Gegenwartsproblemen, typischen Lebenssituationen und politischen Entscheidungs-bedürfnissen für die Gegenwart und mit Blick auf zukünftige Entwicklungen“ heranzuziehen. Dazu greifen wir das meist medial vermittelte Vorwissen bzw. die Lebenswelt der Schüler*innen auf und vermitteln ihnen historische Methoden, wie etwa die Quellenkritik, damit sie den Einfluss des Vergangenen auf ihre (eigene) Gegenwart und Zukunft reflektieren können.

 

Dem Bewusstsein der Geschichtlichkeit unseres Hier und Jetzt tragen wir im besonderen Maße Rechnung und fördern es, indem wir mit jeder Klassenstufe Exkursionen an geschichtliche Lernorte unternehmen, beispielsweise:

  • Klasse 5: Langobardenwerkstatt Zethlingen
  • Klasse 6: historischer Stadtrundgang in Gardelegen
  • Klasse 7: Wirkstätten Luthers in Sachsen-Anhalt
  • Klasse 8: Jagdschloss Letzlingen
  • Klasse 9: Gedenkstättenbesuch KZ Sachsenhausen
  • Klasse 10: Gedenkstättenbesuch Moritzplatz Magdeburg
  • Klasse 11/12: Technikmuseum Berlin


Zu unserer Fachkonferenz gehören:

  • Rainer Borstel
  • Franz Buhl
  • Manfred Loos
  • Andrea Müller
  • Daniel Wegener



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