Handreichungen für den Unterricht

1. Hinweise zum Zitieren und Literaturangaben:

Hier gibt es dieses Dokument als pdf zum Ausdrucken.

  • Jede Textstelle, die nicht selbst verfasst ist und in den laufenden Text eingefügt wird, muss mit einer Quellenangabe versehen und entsprechend kenntlich gemacht werden. Dioes gilt auch für Tabellen, statistische Zahlen oder andere Informationen, die wichtig für die Gesamtuntersuchung sind. Das Kenntlichmachen erfolgt durch Anführungsstriche „unten und oben". Das Zitat „fügt sich bei kürzeren Aussagen in den Text ein."1 (entsprechende Seitenangabe anführen).  Internetquellen hingegen müssen komplett angegeben werden.
  • Bei Tabellen sowie bei Zahlen wird die Quelle an die Überschrift der Tabelle bzw. an die Zahl selbst in Form einer Fußnote angefügt. Im Literaturverzeichnis sind die herangezogenen Quellen alphabetisch sortiert aufzuführen.2
Bücher sind einheitlich nachfolgendem Schema im Literaturverzeichnis zu zitieren:
  •  Barke, H.-D.: Chemiedidaktik. Diagnose und Korrektur von Schülervorstellungen. Heidelberg 2006
  • Canetti, Elias: Prozesse. Über Franz Kafka, Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München 1919
Zeitschriften sollten in folgender Weise angegeben werden:
  • Pfeifer, P.: Struktur-Eigenschafts-Konzept. Chemische Zusammenhänge erschließen, verstehen und anwenden. In: N. i. U. Chemie. 18. H. 100/101. 2007, S.36-41
  • Bauer, Frank: Die Hellsicht des Schriftstellers. Kafka und der Holocaust. In: Literatouren, Nr. 2/2002, S. 56-67
Bei Sammelbänden erfolgt die Literaturangabe in folgender Weise:
  • Duit, R.: Übersicht über einige allgemeine Probleme der Erfassung von Vorstellungen. In: Duit, R./Jung, W./Pfundt, H. (Hrsg.): Alltagsvorstellungen und naturwissenschaftlicher Unterricht. Köln 1981, S.182-195
  • Kasper, Karlheinz/Wuckel, Dieter (Hrsg.): Grundbegriffe der Literaturanalyse, Leipzig 1985
Internetadressen müssen komplett mit dem Namen des Autors, des Online-Artikels, der exakten URL sowie dem Datum der Benutzung angegeben werden.


Zeichensetzung beim Zitieren

  • Grundsätzlich fügt sich das Übernommene in Ihren Satz ein:  Otto Wels betont, dass „[d]ie Verfassung von Weimar […] keine sozialistische Verfassung [ist].“ (Z. (23f.)  
  • Frage-, Ausrufezeichen und Punkte, die ins Zitat gehören, stehen vor den schließenden Zeichen. Änderungen, Auslassungen oder Kürzungen werden im Zitat durch eine eckige Klammer gekennzeichnet. In den Klausuren erfolgt die Quellenangabe mittels Zeilenangaben in runden Klammern.

     Achtung! 

  • Auch indirekte Zitate müssen kenntlich gemacht werden.  Wenn Sie sich beispielsweise in einem Satz oder Absatz auf Ideen eines anderen Autors beziehen oder dessen Überlegungen für Ihre Untersuchung nutzen, müssen Sie dieses deutlich durch eine Fußnote erkennbar machen oder den Konjunktiv nutzen. Vor die Quellenangabe in der Fußnote wird dann das Kürzel „Vgl." für Vergleiche geschrieben.
  • Unterlassen Sie dieses, begehen Sie geistigen Diebstahl und die Arbeit kann als Plagiat mit einer Sechs oder null Punkten gewertet werden.
  • Fußnoten können auch für weiterführende Hinweise etc. genutzt werden.

 Literaturliste

  •  Wichtig ist, dass Ihre Literaturliste einheitlich gestaltet ist und folgende Informationen enthält: Verfasser und/oder Herausgeber, Erscheinungsjahr, Titel, ggf. Auflage, Erscheinungsort (Sitz des Verlages), ggf. Verlag
  •  Bei Zeitschriften sind folgende weitere Angaben wichtig: Verfasser, Titel des Aufsatzes/ Artikels, Titel der Zeitschrift, Jahrgang, Heftnummer, Seitenangabe und muss   immer den Themenbezug wahren. Die Seitenangaben des Anhangs müssen sich von den Seitenangaben Ihrer Arbeit deutlich unterscheiden, er wird alphabetisch (a, b, c, d.…) nummeriert.

1Morris (2018): S.47f

2Entsprechend der Nachnamen der Autoren

2. Planung eines Schülervortrages mit digitaler Präsentation

technische Tools: PowerPoint, Impress von OpenOffice oder Office Libre, Google Drive, Prezi, ...

Das Mekblatt gibt es hier zum Download.

 

Vor der Präsentation bedenken:

  • Vor wem halte ich die Präsentation?  (Wer, Wie viele, Was wird erwartet?)
  • Was ist das Ziel der Präsentation? (Kernaussagen)
  • Wie will ich das Publikum einbeziehen? (Umfrage, Handout, Arbeitsblatt, Quiz, …) Welche Hinweise muss ich geben?
  • Auf welche Nachfragen muss ich mich einstellen?
  • Kann ich verwendete Fachbegriffe/schwierige Vokabeln erläutern?
  • Wie lange habe ich Zeit für die Präsentation?
  • Raumgröße, Größe der Projektionsfläche, Welche Medien stehen im Raum zur Verfügung?
  • Welche Medien muss ich organisieren oder mitbringen? Ist meine digitale Präsentation kompatibel mit dem Vorführgerät? (vorher testen!) Für Unabhängigkeit Präsentation als pdf speichern.
  • Brauche ich Internet?
  • Wann halte ich die Präsentation?  (Vorbereitungszeit, Tageszeit – wegen Lichteinfall)

 

Aufbau der Präsentation:

Titelfolie:

  • Neugier / Aufmerksamkeit wecken
  • Beziehung zum Publikum aufbauen
  •  themenbezogen gestalten (Bild zur Einstimmung wählen)
  • Thema kurz aber prägnant umreißen à Erwartungen beim Publikum aufbauen, Gründe zum Zuhören liefern
  • klären, ob Fragen zwischendurch oder erst am Ende gestellt werden dürfen

Struktur, Inhaltsverzeichnis:

  • schlüssige, zielführende Gliederung
  •  Teilthemen => bei Fachlehrern erfragen
  • Orientierung für das Publikum, Ablauf klären

thematische Folien:

  • logisch sortiert (mit rotem Faden)
  • interessant, fließend

 

 

 

 

 

 

  • einheitliche und übersichtliche Gestaltung aller Folien und Übergänge
  • ausreichende Schriftgröße (muss auch in letzter Reihe lesbar sein) und kontrastreiche Farben
  • Eine Präsentation ist kein Manuskript!!! (keine Sätze)
  • Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte! – Die Details liefert der Sprecher!
  • Content is King! (Seiten nicht überfrachten, Unwesentliches weglassen), nicht mehr als 5-8 Stichpunkte pro Folie à gestaffelter Seitenaufbau
  • Einbeziehung des Publikums (Diskussion, Quiz, Befragung, Lückentext z. B. auf Handout, AB oder digital)

Quellenverzeichnis:

  • Bildnachweis entweder am Ende der Präsentation oder direkt unter dem Werk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

  • Quellenangabe für alle fachliche Quellen und audiovisuelle Materialien (Bilder oder Videos):
  • Fachliche Quellen:
    • Fokus auf eigene Arbeit legen (eigene Formulieren zu den Erkenntnissen aus den Recherchen)
    • bei Zitaten Quellenangabe notwendig

            → siehe Hinweise zum Zitieren und Literaturangaben

 

Bildquellen:

    • Beachte das Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild!
    • Verwende für jedes nicht von dir selbst erstellte Bild einen korrekten Quellennachweis!

            →   Namensnennung des Urhebers (wie angegeben);

                  Link zur Quelle des Bildes;

                  angegebene Lizenzart: [z. B. CC BY-SA 2.0];

                  Bearbeitungshinweise (falls vorhanden);

                  Titel des Werks

 

Schluss:

 

  • Kernaussagen der Präsentation wiederholen (kurz!)
  • Ausblick, Bezug zur Einleitung herstellen
  • Danke für die Aufmerksamkeit

 

3. Bewertungsbogen für einen Vortrag mit digitaler Präsentation KL. 7-10

Hier gibt es das Dokument zum Download.


Name:  ____________________________________  Klasse: __________ Datum: _______________ Fach: ____________________________  Thema:  ________________________________________

 

Kompetenzbereiche

Umsetzung

Punkte:

–Sprachkompetenzen

  • ausschließlich freies Sprechen
  • –normgerechter Satzbau
  • abwechslungsreicher Ausdruck, keine Umgangssprache
  • –Stichwortzettel als Grundlage → kein Lesetext
  • –deutliches und betontes Sprechen
  • –Bildung von Überleitungssätzen, angemessener Anfang und Schluss

____/6

–Sozialkompetenzen

  • –Blickkontakt halten, Einsatz von Gestik und Mimik
  • –Einbeziehung der Zuhörer (Fragen, Diskussion, Mitschriften, Arbeitsblätter, Quiz u. a.)
  • –Reaktion auf Nachfragen
  • Zusammenwirken der Teammitglieder (bei Gruppenpräsentation)

____/3

–Fachlich-inhaltliche

Kompetenzen

  • Thema benennen
  • –sinnvolle Gliederung
  • –sachlich richtige, verständliche und vollständige Aussagen
  • –Verwendung und Klärung von Fachbegriffen
  • –Zusammenfassung / Fazit
  • –Einbringen eigener Erfahrungen/ Einordnung in       übergreifende Zusammenhänge
  • –Quellenangabe

____/7

–Problemlöse- Kompetenzen

 

  • –Unterscheidung von wesentl. und unwesentl. Informationen, pro und contra
  • –Zusammenhänge herstellen und Schlussfolgerungen ziehen
  • –persönliche Reflexion

____/3

–Medienkompetenz

(digitale Präsentation)

–Sinnvoller Einsatz aller eingesetzten Medien

  • –Funktionalität aller eingesetzten Medien
  • –Auflistung der Quellen von Bildern, Textauszügen u. a. (Einhaltung von Urheberrechten)

____/9

Folieninhalt:

  • –Stichpunkte statt ganzer Sätze, verständliche Formulierungen
  • –keine Überfrachtung der Seiten mit Text oder Bildern

Folientext:    

  • gut lesbare Schriftgröße
  • –fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik

Aussagen durch Visualisierung unterstützt mit:

  • –Grafiken, Bildern, Diagrammen u. a. mit Quellenangabe

Foliendesign und -layout:

  • –einheitliches Design und Layout
  • –kontrastreiche Farben
  • –übersichtliche Platzierung der Gestaltungselemente

Einsatz von Effekten:

  • geeignete Folienübergänge (einheitlich)
  • –gelungene (nicht verspielte) Titel- und Textanimation   (z. B. gestaffelter Seitenaufbau)   
  • –Funktionalität aller Effekte und eingefügten Links

–  Zusatzpunkte für besondere Kreativität bzw. Leistungen in einzelnen Teilkompetenzen

____/+2

Gesamtpunktzahl:

____/30

Note:

________

 

Bewertung:

1

2

3

4

5

6

30 - 28

27 - 23

22 - 18

17 - 12

11 - 6

5 - 0

 




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